Via Alta del Sole
Via Alta del Sole
Bellinzona e Valli Turismo Verifizierter Partner
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Pizzo Erra - Etappe 1 Via Alta del SoleFoto: Marco Volken, Bellinzona e Valli Turismo
Der Via Alta del Sole erstreckt sich über etwa 51 km Wegstrecke, größtenteils über 2.000 Meter Höhe, mit einem Gesamtanstieg von etwa 5.600 Metern und entsprechenden Abstiegen. Die Route ist in 5 Etappen unterteilt mit Übernachtungen in Hütten und Refugien und folgt überwiegend weiß-blauen Wegen, die für erfahrene Wanderer vorgesehen sind. Trotz guter Vorbereitung und sicherem Tritt zählt sie zu den mittelschweren Via Alte Tessins (T4, mit einigen T4+-Stellen) und ist weniger anspruchsvoll als andere alpine Routen der Region.
Flora und Fauna
Entlang des Via Alta del Sole trifft man auf reiche und vielfältige Naturräume: alpine Weiden, lichte Wälder und felsige Gebiete. Die Region beherbergt eine typische Alpenfauna mit möglichen Beobachtungen von Gämsen, Murmeltieren und zahlreichen Vogelarten sowie eine mit der Höhe und den Jahreszeiten variierende Flora.
Hütten und Refugien
Der Weg ist durch gastfreundliche alpine Hütten und Refugien unterbrochen, ideale Punkte für Rast und Übernachtung. Diese bieten authentische Gastlichkeit und ermöglichen ein intensives Bergerlebnis, oft an panoramareichen Standorten.
Einzigartiges Erlebnis
Der Via Alta del Sole ist mehr als nur eine Wanderung: Es ist eine Reise durch Licht, Natur und Freiheit. Jede Etappe schenkt unterschiedliche Gefühle, zwischen Stille, weiten Horizonten und dem langsamen Rhythmus des Gehens, was sie zu einem unvergesslichen Erlebnis für Bergliebhaber macht.
Die Etappen
1: Capanna Pian d'Alpe (1'764 m) - Rifugio Bassa di Nara (2'110 m)
(6h30, 1'500 m Höhenunterschied, T4)
Der Duft von Harz begleitet den Aufstieg zur Antenne des Matro, einem exzellenten Aussichtspunkt. Ein wunderschöner und durchgehender Grat, der (man könnte fast fliegen) über das Leventina-Tal und das Bleniotal verläuft und dabei acht Gipfel berührt. Der Weg endet am breiten Sattel, wo die Bassa di Nara Hütte liegt.
2: Rifugio Bassa di Nara (2'110 m) - Rifugio Gana Rossa (2'727 m)
(3h40, 865 m Höhenunterschied, T4)
Die grasbewachsenen Grate werden schmaler, erste Felsen erscheinen, die Fixseile sind häufiger und das große Kreuz des Pizzo Molare zeigt die Bedeutung dieses Gipfels: Der Charakter der Route nimmt Gestalt an! Entlang der Wasserscheide wandert man und bewundert die parallelen Alpenketten mit dem Adula im Osten und dem Campo Tencia im Westen.
3: Rifugio Gana Rossa (2'727 m) - Capanna Cadagno (1'987 m)
(6h15, 1'150 m Höhenunterschied, T4+)
Das bisher intensive Grün der Weiden wechselt zu grauen Tönen von Granit (Gneis). Der Grat wird felsig, manchmal ist auch Handkontakt nötig, und die Sonne (Pizzo del Sole) ist in der Ferne sichtbar. Der Grat trennt weiterhin Blenio von Leventina, mit den beiden historischen Pässen Lukmanier und Gotthard am Horizont.
4: Capanna Cadagno (1'987 m) - Capanna Cadlimo (2'569 m)
(4h, 1'050 m Höhenunterschied, T4)
Steile Hänge und Gratabschnitte verbinden mehrere kleine Seen (Cadagno, Dentro, Oréi, Stabbio, Scuro, etc.) in dieser alpinen Region. Wie Edelsteine in den Felsen bieten sie vielfältige Blautöne, beeinflusst von der Farbe der Steine und des Himmels.
5: Capanna Cadlimo (2'569 m) - Barbarerea-San Gottardo (2'091 m)
(6h30, 980 m Höhenunterschied, T5)
Wer weiter auf den Graten wandern und die Trekkingroute mit einer Etappe abschließen möchte, die die Philosophie der vorangegangenen vier Tage – „Über den Tälern wandern“ – umfasst, sollte diese Strecke nicht verpassen. Der Grat zwischen Pizzo Barbarera und dem Unteralppass ist T5, nicht schwierig, mit immer vorhandenen Pfaden und einigen Seilen, aber der Tritt muss sicher sein.
5A: Capanna Cadlimo (2'569 m) - Val Canaria-San Gottardo (2'091 m)
(6h, 950 m Höhenunterschied, T3)
Von der höchst bewirtschafteten Hütte des Tessins steigt man in das wilde und schwer zugängliche Val Canaria ab, aber es ist nur ein „kurzer Abstecher“, um Lärchen und Kiefern zu sehen. Bald geht es wieder hinauf zur Höhe, die bis zum historischsten Pass der Schweiz gehalten wird, geprägt von den langsam drehenden Windrädern und der Magie des Ortes.
5B: Capanna Cadlimo (2'569 m) - Vermigel-San Gottardo (2'091 m)
(8h, 1'360 m Höhenunterschied, T4)
Zum Pass Bornengo gibt es einen schönen, luftigen Grat der Schwierigkeit T4 mit Fixseilen und Trittstufen (als Alternative führt auch ein weiß-roter Weg). Dann folgt eine lange Passage bis zum Gotthard mit einigen Auf- und Abstiegen und einem Tal, das zu erklimmen ist: viele Stunden Gehzeit, es sei denn, man übernachtet unterwegs und macht daraus eine sechstägige Wanderung!
Autorentipp
- Gute Erfahrung im alpinen Gelände
- Ausreichende körperliche Verfassung
- Detaillierte Planung (Fluchtwege, Wetter, ...)
- Sicherer Tritt abseits der Wege und keine Höhenangst
Telefonnetzabdeckung
Grundsätzlich gibt es entlang des Via Alta del Sole fast durchgehend Telefonempfang (an einigen Stellen wie der Region Cadlimo oder dem Lago Sella ist kein Empfang vorhanden). Dennoch kann die Verbindung je nach Wetterbedingungen oder anderen Faktoren manchmal schwierig sein. Telefonnetzabdeckung (indikative Daten, nicht garantiert) für die Swisscom-Abdeckung.
Bellinzona e Valli Turismo Verifizierter Partner
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Sicherheitshinweise
Der Via Alta del Sole ist eine anspruchsvolle alpine Route, gedacht für erfahrene und sichere Wanderer auf weiß-blauen Wegen. Die Route weist exponierte Passagen, mit Fixseilen gesicherte Abschnitte, kurze Kletterstellen und teilweise wenig erkennbare Wege auf, weshalb sie für Familien oder diejenigen, die lieber einfache Routen auf weiß-roten Wegen bevorzugen, nicht geeignet ist. Die Schwierigkeit liegt im Allgemeinen bei T4, mit einigen anspruchsvolleren Passagen (T4+ / T5-), die jedoch gesichert sind. Insgesamt ist sie zugänglicher als andere höhergradige Via Alte in Tessin. Die Route kann in beide Richtungen begangen werden, und die angegebenen Zeiten beziehen sich ausschließlich auf das Gehen, Pausen nicht eingeschlossen.CAS-Skala der Schwierigkeiten.
Weitere Infos und Links
Nicht zu unterschätzen- Immer den Zustand der Fixseile vor der Benutzung überprüfen
- Hohe Höhenlage
- Plötzliche Wetterumschwünge
- Schneeansammlungen zu Saisonbeginn
- Steile, am Morgen noch nasse Grasflanken oder mit Reif im Herbst bedeckt
- Gehzeiten (besonders bei großen Gruppen)
- Manchmal fehlender Telefonempfang
- Wenig Wasser entlang der Etappen
- Schwierige Fluchtwege bei den meisten Etappen
Hütten und Refugien
- Sich über die Anwesenheit des Hüttenwarts und mögliche Verpflegung informieren
- Rechtzeitig reservieren (bei Verhinderung absagen)
Rettungsalarm:
1414
REGA-Notrufnummer (aus der Schweiz)
+41 333 333 333
REGA-Notrufnummer (aus dem Ausland oder mit einem Telefon mit ausländischer SIM-Karte)
112
Internationale Notrufnummer: Wird angerufen, wird das Gespräch direkt an die zuständige Rettungsstelle (Krankenwagen, Polizei, Feuerwehr) weitergeleitet. 112 kann im GSM-Netz auch angerufen werden, wenn die SIM-Karte gesperrt ist oder kein Guthaben vorhanden ist. Außerhalb der Schweiz funktioniert der Anruf auch ohne Karte.
Matro
Piancha Bella
Croce Di Sasso
Pizzo Erra
Pizzo Alto
Pizzo Caslett
Motto Crostel
Koordinaten
Ausrüstung
Ausrüstung:- Gute Wanderschuhe mit passender Kleidung
- Orientierungsmaterial (Karte, Kompass, Höhenmesser, evtl. GPS)
- Evtl. ein Stück Seil, Karabiner und Bandschlingen, zu Beginn der Saison Eispickel und/oder Steigeisen.
- Ausreichend Essen und Getränke
- Kleine Erste-Hilfe-Ausrüstung, Rettungsdecke
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wetter am Startpunkt
Statistiken
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